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Review: Red Bull Trick it with Mä

15:35 11th February 2013 by Felix Krüger
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P-20130211-00013_NewsEx-Snowboard-Weltmeister Markus Keller kehrte dieses Wochenende in die Ostschweiz zurück, um sich in der alten Heimat um den Nachwuchs zu kümmern. Am Red Bull Trick it with Mä in Wildhaus im Toggenburg brachte er jungen Snowboard-Talenten das Pisten-Tricksen bei.

Am vergangenen Samstag trafen sich auf der Warmtobel-Piste in Wildhaus im Toggenburg 16 Jugendliche und junge Erwachsene, um zusammen mit dem Snowboard-Weltmeister von 2003, Markus „Mä“ Keller, ihrer Leidenschaft zu frönen, dem Snowboarden.

P-20130211-00031_NewsKeller nahm sich in seiner Film-Saison einen Tag Zeit, nicht etwa um die Fähigkeiten der Teilnehmer im Park oder in der Pipe zu verbessern, sondern ihnen zu zeigen, wie sie ganz simpel und einfach zu mehr Spass beim Pistenfahren kommen. „In unserem Sport ist in den letzten Jahren eine Entwicklung beobachtbar, die ganz in die Richtung ‚grösser, weiter, fetter‘ geht“, sagt Markus Keller, „Überall werden noch grössere Kicker gebaut und noch krassere Tricks gestanden. Ich bin kein grosser Fan davon, weil ich glaube, dass wir dabei die Kreativität verlieren, die das Snowboarden eigentlich ausmacht.“

Um diese Kreativität ging es dem gebürtigen Thurgauer dann auch am Samstag beim Red Bull Trick it with Mä. Abseits vom Park, am Pistenrand oder gar auf der Piste selbst, sollten die Teilnehmer lernen, welche Möglichkeiten sie hatten, auch kleine Tricks zu springen. Der Schlüssel liege darin, das Auge für den richtigen Absprung zu entwickeln, so Baumeister Keller. Und damit machte er sich mit Schaufel bepackt zusammen mit seinen fleissigen Helfern auf, um aus der Warmtobel-Piste im Nu einen kleinen Spielplatz mit zig kleinen, natürlichen Absprüngen zu zaubern.

P-20130211-00022_NewsStatt wie sonst meistens war es für einmal nicht der Park, wo sich die Snowboarder austobten, sondern die Piste selbst. „Ich fahre die Warmtobel-Piste jedes Wochenende, habe mir aber noch nie überlegt, dass ich meine Runs hier lustiger gestalten könnte“, so eine junge Teilnehmerin aus Wildhaus, „Für mich war es einfach immer eine von vielen Pisten in meinem Heimgebiet.“ Nach der Bauarbeit am Morgen ging es am Nachmittag dann darum, die Gegebenheiten der Piste und die kleinen selbst gebauten Absprünge in einem Run zu vereinen. Spätestens da wurde der eigentliche Sinn vom Red Bull Trick it with Mä klar, nämlich dass selbst die Piste mit der nötigen Prise Kreativität zum kleinen Fun Park werden kann. „Wir haben nicht lange gebaut, sondern versucht, das Gelände richtig zu lesen. Aus dem Nichts haben wir einen Run geschaffen, der so viel spassiger zu fahren ist als die Piste im Normalfall“, so ein Teilnehmer.

Dass am Ende der Spass im Vordergrund stand, sorgte vor allem bei Markus Keller für Zufriedenheit. „Es ist nicht einfach, Jugendliche zum Sport und so auch zum Snowboarden zu animieren. Am Berg Spass und eine abwechslungsreiche Zeit zu haben, ist mit ein paar extra Tricks aber super einfach und garantiert – heute ging es mir darum, ihnen das zu vermitteln“, zog Keller sein Fazit zum Tag.

Weitere Infos: www.redbull.ch/trickit

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