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Snowboarding Basics: Bs 540s mit Ben Kilner

11:47 23rd December 2011 by Felix Krüger
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Nachdem du den Backside 360° geschafft hast und du bei der Sicher fühlst, heißt der nächste Schritt Backside 540°! Wen du jetzt denkst, du müsstest wie beim Bs 180° wieder komplett „blindside“ fliegen, können wir dir Entwarnung geben. Es ist zwar richtig, dass du die letzten 180° mit dem Rücken zur Landung fliegst, aber durch die Dynamik der Gesamtdrehung fühlt sich diese lange nicht so krass wie bei einem Bs 180° an. Wie du dich per Bs 540° ins Fortgeschrittenenstadium drehst erfährst du hier.

1.    Suche dir einen Kicker auf dem du sicher Bs180ies und Bs360ies kannst. Wenn du dich sicher fühlst, gehe wieder rauf zum In-Run und mach dich für deinen ersten Backside 540° bereit. Mentales Vertrauen ist essentiell, du musst dir 100% sicher sein das du den Trick auch machst, bevor du dein Board talwärts stellst und dein Board auf den Kicker zu steuerst.
2.    Wir werden diesen Trick in zwei Hälften teilen: den ersten Teil bis zum höchsten Punkt des Sprungs und den zweiten Teil auf dem Weg zurück zur Landung. Wenn wir die 540° Grad durch zwei teilen sind es 270 Grad bis zum höchsten Punkt und 270 Grad für Teil zwei. Bist du also hoch in der Luft musst du dein Board um 270 Grad gedreht haben.
3.    Für die ersten 270 Grad, verlasse den Kicker ähnlich wie bei einem Bs 360°: drehe kurz vor dem Take off deine Schulter in Richtung Tail ein, strecke die Beine beim Absprung und gib minimalen Druck auf die Zehenkante. Drehe Kopf und Schultern voraus, der Rest wird automatisch folgen.
4.    Bis hier hin ist alles wie beim Bs 360° – der einzige Unterschied: Du musst etwas schneller Rotieren, was du durch das aktive Vordrehen deines Kopfes und deiner Schultern erreichst.
5.    Sobald du in der Luft bist, zieh die Beine an und greife hinunter für den Grab (in diesem Fall Indy). Der Grab wird dir helfen kompakt zu bleiben und unterstützt die Drehung, also gut festhalten!
6.    Während du dich drehst wirst du die Landung erblicken und auch wieder aus den Augen verlieren.
7.    Am höchsten Punkt deines Airs sollte dein Board die Hälfte der Drehung hinter sich haben. An diesem Punkt musst du – im Gegensatz zum 360° – deinen Kopf und die Schultern weiter drehen und den Grab noch ein bisschen länger halten. Dies ist der Moment des Vertrauens der den Unterschied zwischen einem 3er und einem 5er macht. Aber habe keine Angst, wenn du dich bei 180ies über diesen Kicker sicher fühlst, ist die Landung reine Formsache.
8.    Der zweite Teil in der Luft, ist der kurz vor der Landung. Lass den Grab los und fange an deinen Körper zu öffnen, schaue hinunter auf den Schnee bei deiner Zehenkante um ein Gefühl, für deine verbleibende Flugzeit zu bekommen.
9.    Strecke die Beine und suche den Schneekontakt. Versuche mit der Nose minimal früher aufzukommen, sodass du fehlende Zentimeter ausgleichen kannst. Um den verbleibenden Schwung abzufangen, gib schnellst möglich Druck auf die Zehenkante um die Rotation komplett zu beenden und fiese Fersenverkanter zu vermeiden. Fange die Kompression mit deinen Knien ab und kassier die beeindruckten Blicke der Jungs und Mädels im Auslauf.

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